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RESOURCEN & LINKS

Substitutionstherapie oftmals lebensrettend
(497 KB)

Dialog mit den Patienten
(158 KB)

www.drogensubstitution.at

www.akzeptierende-eltern.de

www.aekwien.at

www.oegabs.at

www.dialog-on.at

www.suchthilfe.at

Substitutionsbehandlung mit Opioiden:
eine Domäne der Allgemeinmedizin

(2.225 KB)

SPIEGEL. Dr.Grimm von 1986:
Die Geächtete und ihr Arzt

(76 KB)

Ambulante Behandlung Drogenabhängiger:
(42 KB)

Grundlagen der Substanzabhängigkeit - Diagnostik , Terminologie
(83 KB).ppt

Methadone treatment:
(23 KB)

 
 

Sucht-Therapie

Sucht ist eine chronische psychische Krankheit, die von ÄrztInnen behandelt werden kann. Viele Menschen, die unter Substanzabhängigkeit leiden, haben auch andere psychische und physische, sowie auch sozialer Gesundheitsprobleme. Daher ist in jedem Fall eine ganzheitliche Behandlung erforderlich. Primär abstinenzorientierte Behandlungen haben die vollständige Entwöhnung zum Ziel. Dabei bildet sich die Opiat-Toleranz, die Gewöhnung an alle Opiate, vollständig zurück. Die PatientInnen vertragen nur noch geringe Dosierungen, als hätten sie nie zuvor Opiate verwendet. Bei einem Rückfall kann es daher leicht zu lebensgefährlichen Überdosierungen kommen, mit denen die Betroffenen nicht gerechnet haben. Die Alternative ist die Substitutionstherapie mit Opiaten. Dabei bleibt die Opiat-Toleranz erhalten. Man spricht daher auch von "Erhaltungstherapie". Diese Therapieform bietet den PatientInnen Stabilität und Sicherheit. Sie ermöglicht ein ganz normales Leben. Die Behandlung ist grundsätzlich zeitlich nicht begrenzt. Zu einem passenden Zeitpunkt kann auf Wunsch des Patienten im Einvernehmen mit dem behandelnden Arzt /der behandelnden Ärztin die Dosisreduktion in kleinen Schritten begonnen werden. Natürlich ist jederzeit auch eine stationäre Therapie möglich. Seit 1987 besteht in Österreich die gesetzliche Grundlage für das Methadonprogramm, seit 1997 auch für die Substitutionstherapie mit Sublingual-Tabletten, die Buprenorphin enthalten, und mit Retard-Tabletten, die Morphin enthalten. Dr.Fuchs betreut seit 1987 PatientInnen im Rahmen der Substitutionsprogramme in Zusammenarbeit mit FachärztInnen für Psychiatrie, mit dem Dialog, mit dem Ganslwirt, mit dem Otto-Wagner-Spital, mit der psychiatrischen Universitätsklinik und anderen Institutionen. Er ist zum Thema der Suchtbehandlung auch als Qualitätszirkelmoderator, Vortragender und Autor von Buchbeiträgen in der Ärztefortbildung tätig.